Kicho - der Itamae
Über dreißig Jahre in der schnelllebigen Stuttgarter Gastronomie zu bestehen, ist schon eine beachtliche Leistung. Das "Kicho" in der Jakobstraße hat genau das geschafft und ist sich dabei auch noch stets treu geblieben. Statt jedem Trend zu folgen und seine Gerichte für Instagram & Co. zu inszenieren, setzt Inhaber Shintaro Suzuki in seinem Restaurant auf japanische Küche, die authentisch ist und sich ganz auf Qualität statt auf Showeffekte fokussiert. Das kommt bei den Gästen an und hat dem Kicho unter anderem schon eine begehrte rote Haube im renommierten Restaurantführer Gault Millau eingebracht.
Ein japanisches Restaurant ohne Sushi?
Als Shintaro Suzuki im Jahr 1989 die Pforten seines Kicho öffnete, suchten Gäste ein Gericht vergeblich auf der Karte: Sushi. Kaum zu glauben, wo Sushi doch heute für viele der Inbegriff der japanischen Küche ist. Laut Suzuki fehlten die leckeren Röllchen damals auf der Karte, weil viele Deutsche die Vorstellung, rohen Fisch zu verspeisen, noch wenig appetitlich fanden. Nur einige Feinschmecker und Kenner erkundigten sich damals nach den kalten Reishäppchen. Das hat sich zum Glück mittlerweile geändert. Heute gehört Sushi zu den beliebtesten exotischen Speisen der Deutschen, was sich auch in der explosionsartig gestiegenen Anzahl der Sushi-Restaurants in Stuttgart zeigt.
Japanische Seele trifft auf Meisterhandwerk
Wie hat es das Kicho aber nun geschafft, sich über dreißig Jahre gegen die wachsende Konkurrenz zu behaupten? Mit japanischer Authentizität und kompromissloser Qualität. Das beginnt schon beim Handwerk. Shintaro Suzuki beschäftigt in seinem Restaurant ausschließlich japanische Köche, die auch in ihrem Heimatland gelernt haben. Und das nicht in drei Jahren, wie hierzulande üblich, sondern in sechs, acht oder zehn.
In Japan darf ein Lehrling in den ersten Jahren oft noch nicht einmal ein Messer anfassen. Stattdessen beobachtet er den Meister bei der Arbeit und übt Reis zu waschen oder Sushi zu rollen, bis wirklich jeder noch so kleine Handgriff sitzt. Erst viel später geht es dann ans Schneiden und Filetieren von Fisch und Gemüse. Diese Qualität sieht und schmeckt man im Kicho. Dazu braucht es auch gar keine Schäumchen und Türmchen. Stattdessen bekommen die hochwertigen und meisterhaft zubereiteten Zutaten die volle Bühne.
Vom schmelzenden Toro bis zum Wagyu auf Reis
Die von Shintaro Suzuki eingekauften Zutaten haben es in sich. Bei der Fischauswahl orientiert sich der Gastronom streng an der Saison. Was gerade nicht in Topqualität auf dem Markt haben ist, kommt schlicht nicht auf den Teller. Wer bei seinem Besuch dennoch etwas Besonderes sucht, fragt einfach den "Itamae" - so heißt der Sushi-Meister in Japan - nach seinen aktuellen Raritäten. Echte Geheimtipps sind zum Beispiel der feine Seeigel und der legendäre Toro-Thunfisch, der im wahrsten Sinne auf der Zunge zergeht.
Ein weiterer Leckerbissen, den man als Fine-Dining-Liebhaber nicht überall bekommt, ist Oshi-Sushi. Dieses wird traditionell mit mariniertem Fisch (Aal oder Makrele) zubereitet, anschließend gepresst und in mundgerechte Stücke geschnitten. Und dann ist da noch eine ganz spezielle Kreation: Nigiri mit edlem Wagyu-Beef. Klingt nach Stilbruch, ist aber geschmacklich eine Offenbarung. Tradition und Moderne schließen sich eben nicht aus.
Japanisches Soulfood abseits von Sushi
Die japanische Küche ist natürlich viel mehr als meisterhaft geschnittener und mit Reis und Algenblättern zu leckeren Röllchen verarbeiteter Fisch. Im Kicho lässt sich auch die warme Seite der faszinierenden japanische Küche genießen. Zum Beispiel in Form von wahlweise gebratenen oder gedämpften Gyoza. Die leckeren Teigtaschen sind in Japan ein Muss auf dem Tisch und werden ganz traditionell mit einer Mischung aus Hack, Weißkohl und Knoblauch gefüllt. Ebenfalls lecker: saftig gegrillte Yakitori-Spieße und frisch zubereitete Ramen.
Neben den A-la-carte-Gerichten steht auch ein halbes Dutzend Menüs auf der Karte des Kicho. Vom Sushi- und Sashimi-Menü bis Nabemono-Menü ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Immer inklusive: eine Suppe vorab (Dobin-Musi) und ein Tagesdessert zum krönenden Abschluss eines gelungenen Abends.
Entdecken Sie das Kicho mit der Fine-Dine-Edition
Für Fans der japanischen Küche, die rein zufällig in Stuttgart vorbeikommen, ist ein Besuch im Kicho schon fast Pflicht. Nirgendwo sonst lässt sich in der Region japanische Küche so authentisch genießen wie hier. Mit dem Gutschein aus der Fine-Dine-Box-Stuttgart gibt es noch einen Grund, sich von Shintaro Suzukis Köchen verwöhnen zu lassen. Hier stehen Ihnen zwei Optionen zur Auswahl:
- Als "Genießer" bestellen Sie zwei Menüs nach Wahl und erhalten einen Rabatt von 40 Euro, der Ihnen direkt von der Rechnung abgezogen wird.
- Oder Sie nutzen den "Einsteiger"-Gutschein, der Ihnen ab einem Rechnungsbetrag von 75 Euro einen Rabatt von 25 Euro beschert.
Bitte denken Sie daran, den Gutschein direkt bei der Ankunft im Restaurant abzugeben. Da die Plätze im Kicho begrenzt und besonders an den Wochenenden begehrt sind, empfehlen wir Ihnen zudem, frühzeitig einen Tisch zu reservieren.
Öffnungszeiten des japanischen Restaurant Kicho in Stuttgart:
- Montag - Samstag: 12:00 Uhr - 14:00 Uhr und 18:00 Uhr - 23:00 Uhr
- Sonntag und Feiertag: 18:00 Uhr - 23:00 Uhr
- Stand: 24.02.2026
Die Adresse:
Japanisches Restaurant Kicho
Jakobstr. 19
70182 Stuttgart
Telefon: 0711/ 247 687
Webseite: https://www.kicho.de/


